| Wie lebten und
arbeiteten unsere Groß- und Urgroßeltern? Einen eindrucksvollen Einblick in längst
vergangene Zeiten bietet das Lübener Museum im Dorf. In vier Bereiche ist die Ausstellung
historischer Maschinen und Geräte aus dem Bereich der Land- und Forstwirtschaft sowie der
Hauswirtschaft aufgeteilt. Mit
den Haus- und Hofgeräten wird veranschaulicht, wie
beispielsweise Viehfutter aufbereitet und Lebensmittel bevorratet wurden. Die Besucher
gewinnen einen Einblick in den bäuerlichen Arbeitsaltag, wie er sich zu Zeiten unserer
Vorfahren gestaltet hat; vom Brotbacken, bis zum Waschtag zur Viehwirtschaft. Welche
Arbeiten von der Saat bis zur Ernte anfielen und mit welchen
Geräten sie erledigt wurden, verdeutlicht ein weiterer Teil der ständigen Ausstellung.
Pflug und Egge zur Bodenbearbeitung, Jauchefass und Düngerstreuer für die Düngung sowie
Sense, Grasmäher, Selbstbinder und Dreschmaschine spiegeln den Jahreszyklus auf dem Feld
wieder. Da im Landkreis Gifhorn der Anbau von Kartoffeln und Rüben zu allen Zeiten eine
wichtige Rolle spielte, wird ein Teil der Ausstellung der Rübenbestellung
und - ernte und der Kartoffelwirtschaft gewidmet. Erntemaschinen aus verschiedenen
Epochen zeigen die technische Entwicklung in der Landwirtschaft.
Die Jagd-
und Fischereiausstellung gibt einen Überblick zur Entwicklungsgeschichte der
Jagd, der Jagdgeräte und zum Jagdbrauchtum, sowie zur Geschichte der Fluss- und
Teichfischerei.
Aktionstage, bei denen
alte Handwerke demonstriert werden, sowie ständig wechselnde Sonderausstellungen
runden das Angebot ab. In der Museumswerkstatt
dreht sich die Töpferscheibe. Angefertigte Töpferwaren werden zum Kauf angeboten. An
historischen funktionsfähigen Webstühlen wird das alte
Handwerk demonstriert oder es kann auch selbst unter Anleitung gewebt werden.
Museumsfeste: Die Saison
wird alljährlich eröffnet mit dem Schlachtefest am letzten Sonntag im März. Im jährlichen
Wechsel findet am Muttertag das große Museumsfest bzw.
Anfang September der Kartoffelmarkt statt. |